Microsoft 365 Cloud News | Januar

Microsoft 365 – Neuerungen & Produktänderungen

Exchange Online: Automatische Archivierung bei fast vollem Postfach

Exchange Online archiviert E-Mails künftig automatisch, sobald ein Postfach ca. 96 % der Speichergrenze erreicht. Ältere Inhalte werden ins Onlinearchiv verschoben, ohne dass Benutzer oder Administratoren eingreifen müssen. Ziel ist es, Mailfluss-Unterbrechungen durch volle Postfächer zu verhindern.

Hinweis: Die Funktion greift nur, wenn ein Archivpostfach vorhanden ist.

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Outlook (klassisch): Entfernung einer zentralen Versand-Gruppenrichtlinie

    Microsoft entfernt im Januar 2026 die bisherige Gruppenrichtlinie „Beim Senden einer Nachricht“ für klassisches Outlook unter Windows.

    Diese Einstellung wird nicht ersetzt, sondern durch mehrere neue, granulare Richtlinien abgelöst. Organisationen müssen ihre bestehenden GPOs überprüfen und rechtzeitig anpassen, sonst gehen bisherige Versandkonfigurationen verloren.

    Zeitplan: Entfernung im Januar 2026.

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    Microsoft 365 Apps: App-V Paketierung wird eingestellt

      Die Möglichkeit, Microsoft 365 Apps als App-V-Pakete zu erstellen, wird abgeschaltet. Neue App‑V‑Pakete können nicht mehr generiert werden; bestehende Pakete bleiben vorerst lauffähig.

      Microsoft unterstützt für die Bereitstellung nur noch Click‑to‑Run. Unternehmen mit App‑V‑Abhängigkeiten sollten ihre Deployment‑Strategie zeitnah umstellen.

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      Cloud Security – Neuerungen & Produktänderungen

      SharePoint & OneDrive: Abschaltung von Legacy Authentication (IDCRL)

        Ab Ende Januar 2026 blockiert Microsoft die veraltete IDCRL‑Authentifizierung in SharePoint Online und OneDrive. Anwendungen, Skripte oder Tools ohne Modern Authentication (OAuth/OpenID Connect) können sich dann nicht mehr anmelden.

        Eine temporäre Reaktivierung ist nur noch kurzfristig möglich. Die Massnahme erhöht die Sicherheit, erfordert aber technische Anpassungen.

        Zeitplan: Blockierung ab Ende Januar 2026.

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        Microsoft Entra ID: Wechsel auf DigiCert Global Root G2

          Microsoft stellt seine Entra‑ID‑Dienste auf ein neues Root‑Zertifikat (DigiCert Global Root G2) um.

          Systeme, Firewalls oder Proxys mit hartem Zertifikat‑Pinning müssen diesem Root‑Zertifikat explizit vertrauen. Ohne Anpassung kann es zu Authentifizierungsfehlern kommen – auch bei indirekten Zugriffen über APIs und Graph.

          Hinweis: Prüfen Sie insbesondere Zertifikat‑Pinning/SSL‑Inspection in Netzwerkkomponenten.

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          Microsoft Teams: Externe Kontakte zentral blockierbar

            Externe Teams‑Benutzer und ganze Domains können nun zentral über Microsoft Defender blockiert werden. Die Steuerung erfolgt über die Tenant Allow/Block List und ergänzt bestehende Teams‑Richtlinien.

            Damit lassen sich Phishing‑Versuche und unerwünschte externe Kontakte effektiver unterbinden.

            Voraussetzung: Microsoft Defender for Office 365.

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            Benutzerorientierte Updates & Verbesserungen

            Neues Outlook für Windows: Automatische Umstellung beginnt

              Microsoft startet mit der automatischen Aktivierung des neuen Outlook für Windows. Zunächst betrifft dies Bildungs‑Tenants, Enterprise‑Organisationen folgen in den kommenden Monaten.

              Benutzer wechseln damit faktisch ohne Projekt auf die neue Oberfläche. Support, Schulung und Add‑in‑Kompatibilität sollten vorbereitet werden.

              Zeitplan: Start mit Bildungs‑Tenants, Enterprise folgt stufenweise.

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              Microsoft Teams: Apps jetzt auch in privaten Kanälen

                Private Kanäle in Microsoft Teams unterstützen nun Apps, Tabs und Bots. Damit lassen sich z. B. Planner, Forms oder Drittanbieter‑Apps auch in vertraulichen Teams‑Bereichen einsetzen.

                Die App‑Verwaltung erfolgt kanalweise und nicht mehr nur auf Teamebene. Das schliesst eine langjährige funktionale Lücke in Teams.

                Hinweis: Prüfen Sie Governance/Policy‑Vorgaben für Apps in privaten Kanälen.

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                Outlook für Android: Mindestanforderung Android 10

                  Outlook für Android unterstützt ab Januar 2026 nur noch Geräte mit Android 10 oder neuer. Ältere Betriebssysteme erhalten keine Updates und keine Sicherheitsfixes mehr.

                  Unternehmen mit BYOD‑ oder MDM‑Szenarien sollten betroffene Geräte identifizieren – andernfalls entstehen Support‑ und Sicherheitsrisiken.

                  Zeitplan: Mindestanforderung ab Januar 2026.

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