Microsoft 365 Cloud News | Februar 2026

Microsoft 365 – Neuerungen & Produktänderungen

Microsoft Planner: Abschaltung bisheriger Funktionen

Microsoft stellt Mitte Februar 2026 mehrere Legacy-Funktionen in Planner ein. Betroffen sind u. a. bisherige Aufgabenkommentare, Whiteboard-Tabs, die Planner-Komponente in Loop-Seiten sowie iCalendar-Feeds für Aufgaben.

Diese Änderungen sind Teil der umfassenden Planner-Modernisierung. Organisationen sollten prüfen, ob sie von diesen Funktionen abhängig sind.

Zeitplan: Mitte Februar 2026.

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eDiscovery: Automatische Löschung von Export-Containern

    Ab dem 16. Februar 2026 laufen eDiscovery-Export-Container automatisch nach 14 Tagen ab. Exportierte Daten werden danach unwiderruflich gelöscht, um Speichereffizienz und Sicherheit zu erhöhen.

    Diese Änderung gilt nur für Exporte, die ab dem 16. Februar 2026 erstellt werden. Organisationen mit laufenden eDiscovery-Verfahren müssen ihre Daten innerhalb dieser Frist sichern.

    Zeitplan: Ab 16. Februar 2026.

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    Exchange Online: Blockierung veralteter ActiveSync-Versionen

      Ab dem 1. März 2026 blockiert Exchange Online alle ActiveSync-Geräte mit Versionen unter 16.1. Betroffene Mobilgeräte können sich dann nicht mehr mit Exchange Online synchronisieren.

      Administratoren sollten das PowerShell-Cmdlet „Get-MobileDevice» nutzen, um veraltete Geräte zu identifizieren und betroffene Benutzer proaktiv zu informieren.

      Zeitplan: Blockierung ab 1. März 2026.

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      Cloud Security – Neuerungen & Produktänderungen

      Defender: Migration von Endpoint-DLP-Warnungen erforderlich

        Ab dem 16. Februar 2026 können Defender-Warnungsrichtlinien nicht mehr zur Überwachung sensibler Daten auf Endpunkten verwendet werden. Organisationen müssen die benötigten Warnungen bis zum 15. Februar 2026 in Microsoft Purview DLP neu erstellen.

        Diese Änderung vereinheitlicht die DLP-Verwaltung, erfordert aber rechtzeitige Massnahmen, um Überwachungslücken zu vermeiden.

        Handlungsfrist: Bis 15. Februar 2026.

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        Authenticator: Jailbreak-Erkennung blockiert kompromittierte Geräte

          Ab Februar 2026 werden Entra-Anmeldeinformationen auf gejailbreakten oder gerooteten Geräten automatisch blockiert. Die Microsoft Authenticator App erkennt manipulierte iOS- und Android-Geräte in drei Phasen: Warnung, Blockierung und schliesslich Löschung der Credentials (bis April 2026).

          Diese Massnahme erhöht die Sicherheit erheblich, kann aber BYOD-Szenarien beeinflussen. Organisationen sollten Benutzer proaktiv informieren.

          Zeitplan: Februar bis April 2026.

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          Benutzerorientierte Updates & Verbesserungen

          Microsoft Teams: Automatische Notizen für Spontanbesprechungen

            Ab Februar 2026 generiert Teams automatisch Besprechungsnotizen für Ad-hoc-Meetings. Alle Teilnehmer können die Notizen gemeinsam bearbeiten; sie werden direkt beim Meeting gespeichert.

            Die Funktion verbessert die Erfassung von Aktionen und Beschlüssen in spontanen Meetings, ohne dass diese vorgeplant werden müssen.

            Zeitplan: Rollout Ende Februar bis Ende März 2026.

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            Microsoft Teams: Keine Live Events mehr nach Juni 2026 planbar

              Ab dem 3. Februar 2026 können keine Teams Live Events mehr für Termine nach dem 30. Juni 2026 geplant werden. Microsoft stellt Teams Live Events und die zugehörigen Graph-APIs zum 30. Juni 2026 vollständig ein.

              Bereits geplante Live Events werden noch bis zum 28. Februar 2027 unterstützt. Organisationen sollten auf Teams Town Halls als moderne Alternative migrieren.

              Zeitplan: Planungsstopp ab 3. Februar 2026, Abschaltung 30. Juni 2026.

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              Outlook für Android: Mindestanforderung Android 10

                Outlook für Android unterstützt ab Januar 2026 nur noch Geräte mit Android 10 oder neuer. Ältere Betriebssysteme erhalten keine Updates und keine Sicherheitsfixes mehr.

                Unternehmen mit BYOD‑ oder MDM‑Szenarien sollten betroffene Geräte identifizieren – andernfalls entstehen Support‑ und Sicherheitsrisiken.

                Zeitplan: Mindestanforderung ab Januar 2026.

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