Microsoft 365 – Neuerungen & Produktänderungen
Exchange Online: TLS 1.0 und 1.1 für POP3 und IMAP4 werden eingestellt
Microsoft setzt die Abschaltung veralteter TLS-Versionen in Exchange Online fort. POP3- und IMAP4-Verbindungen, die noch TLS 1.0 oder TLS 1.1 verwenden, werden künftig nicht mehr akzeptiert.
Organisationen sollten insbesondere ältere Anwendungen, Geräte oder Integrationen prüfen, die noch über POP3 oder IMAP4 auf Exchange Online zugreifen. Moderne Clients mit TLS 1.2 oder höher sind von der Änderung nicht betroffen.
Zeitplan: schrittweiser weltweiter Rollout ab August 2026.
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Microsoft Whiteboard: Legacy-Whiteboards müssen migriert werden
Microsoft beendet die Unterstützung für ältere, noch in Azure gespeicherte Whiteboards. Organisationen mit solchen Legacy-Whiteboards sollten sicherstellen, dass die Inhalte rechtzeitig in die OneDrive-basierte Whiteboard-Umgebung migriert werden.
Nach Ablauf der Migrationsfrist können verbleibende Legacy-Whiteboards nicht mehr migriert und später dauerhaft gelöscht werden. Die eigenständige Whiteboard-App wird ebenfalls eingestellt; für Unternehmenskunden bleibt Whiteboard unter anderem über Microsoft Teams verfügbar.
Zeitplan: Migrationstool bis 22. August 2026 verfügbar. Nicht migrierte Legacy-Whiteboards werden am 5. September 2026 gelöscht. Supportende der eigenständigen Whiteboard-App am 14. September 2026.
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OneDrive: Administratoren können bestimmte Ordner vom Cloud-Sync ausschliessen
Microsoft erweitert OneDrive um die Möglichkeit, bestimmte Ordner gezielt von der Synchronisation mit der Cloud auszuschliessen. Die Einstellung wird durch Administratoren gesteuert und ist standardmässig deaktiviert.
Das ist beispielsweise für maschinenspezifische oder automatisch generierte Ordner wie Entwicklungs- und Build-Verzeichnisse hilfreich, die nicht in OneDrive synchronisiert werden sollen. Dadurch lassen sich unnötiger Cloud-Speicherverbrauch und Synchronisationskonflikte reduzieren.
Zeitplan: Rollout ab Mitte August 2026 bis voraussichtlich Ende August 2026.
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Cloud Security – Neuerungen & Produktänderungen
Microsoft Defender for Office 365: Kennwortgeschützte Anhänge können automatisch quarantänisiert werden
Microsoft erweitert Safe Attachments in Defender for Office 365 um eine zusätzliche Schutzoption für verschlüsselte oder kennwortgeschützte E-Mail-Anhänge, die nicht vollständig analysiert werden können.
Administratoren können konfigurieren, dass solche Nachrichten automatisch in Quarantäne verschoben werden, anstatt die nicht scanbaren Anhänge direkt zuzustellen. Die Funktion ist optional und richtet sich insbesondere an Organisationen mit erhöhten Anforderungen an den E-Mail-Schutz.
Zeitplan: Rollout ab August 2026.
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Microsoft Teams: Neue Bot-Erkennung schützt Meetings vor externen Bots
Microsoft Teams führt eine verbesserte Erkennung externer Bots in Meetings ein. Als Bots erkannte Teilnehmer werden automatisch in der Lobby zurückgehalten und für Organisatoren entsprechend gekennzeichnet.
Organisatoren müssen erkannte Bots explizit zulassen, bevor sie einem Meeting beitreten können. Administratoren können das Verhalten über Teams-Besprechungsrichtlinien steuern und dadurch den Schutz vor unerwünschten Meeting-Bots verbessern.
Zeitplan: Rollout ab August 2026.
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Benutzerorientierte Updates & Verbesserungen
Exchange Online: E-Mails können neu auch tenantübergreifend zurückgerufen werden
Microsoft erweitert den cloudbasierten Nachrichtenrückruf in Exchange Online auf andere Microsoft-365-Tenants. Benutzer können dadurch eine versehentlich gesendete E-Mail künftig auch dann zurückrufen, wenn sie an einen Empfänger in einer anderen Microsoft-365-Organisation gesendet wurde.
Voraussetzung ist, dass die empfangende Organisation den sendenden Microsoft-365-Tenant für den tenantübergreifenden Nachrichtenrückruf freigegeben hat. Nachrichten an Empfänger ausserhalb von Microsoft 365 können weiterhin nicht zurückgerufen werden.
Zeitplan: Rollout ab Mitte August 2026 bis voraussichtlich Mitte September 2026.
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